Herstellungsleitertagung e.V.

Satzung

§ 1           Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.         Der Verein trägt den Namen: Herstellungsleitertagung. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

2.         Er hat seinen Sitz in Stuttgart.

3.         Das Geschäftsjahr gilt vom 1. Mai bis 30. April eines Jahres.

§ 2           Zweck

1.         Der Verein hat den Zweck, den Zusammenhang unter den deutschsprachigen Herstellungsleiterinnen und Herstellungsleitern zu pflegen und ihre Berufsinteressen wahrzunehmen, dem Austausch und der Erweiterung ihrer Fachkenntnisse zu dienen und die Themen der Verlagsherstellung zu bedienen.

2.         Dem Vereinszweck dient vornehmlich die Organisation der Herstellungsleitertagung, die in der Regel jährlich stattfindet. Zeit, Arbeitsfolge und Tagungsort werden vom Gremium bestimmt. Für die Teilnahme ist ein Tagungsbeitrag zu entrichten, dessen Höhe vom Vorstand vorgeschlagen und von den Mitgliedern mit einfacher Mehrheit genehmigt wird.

§ 3           Mitgliedschaft

1.         Ordentliches Mitglied kann werden, wer den Zielen des Vereins nahe steht und diese vertritt.  Nur eine natürliche Person kann teilnehmen.

2.         Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird vom Vorstand festgesetzt.

3.         Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft

3.1       Wer bis einschließlich 2009 an der Arbeitstagung der Herstellungsleiter teilgenommen hat und noch in seiner Funktion tätig ist, wird Mitglied.

             Ansonsten gelten die Teilnahmevoraussetzungen in folgender Hierarchie:
a)   Herstellungsleiter mit Führungsverantwortung
b)   Einkaufsleiter mit herstellerischer Verantwortung
c)   Herstellungsleiter ohne Führungsverantwortung
d)   Verleger mit herstellerischer Verantwortung

             e)   Professoren mit Herstellungsthemen
f)    freie Herstellerinnen und Hersteller
g)   Stellvertreter des HL (situativ als Ausnahmeregelung und ohne Bleibeberechtigung)
h)   Über weitere Mitgliedsansprüche entscheidet der Vorstand.

             Künftig nicht mehr neu aufgenommen werden:

             a)   aus der Funktion des Herstellungsleiters Ausgeschiedene

             b)   freie Grafiker / Dienstleister / technische Dienstleister

             c)   Berater

3.2       Der Anspruch auf Teilnahme an der nächsten Herstellungsleitertagung erfolgt aufgrund einer Einladung durch das Tagungsbüro. Wer an der Herstellungsleitertagung des Vereins teilnehmen will, wendet sich schriftlich an das Tagungsbüro. Über die Aufnahme entscheidet das jeweils aktive Gremium.

             Die Teilnahme an der jeweils nächsten Herstellungsleitertagung kann nur durch schriftliche Zu- oder Absage an das Tagungsbüro innerhalb der Anmeldefrist nach Erhalt der Einladung erfolgen.

             Die Mitglieder erwerben kein Daueranrecht zur Teilnahme an der Tagung.

3.3       Anzahl der Teilnehmer aus einem Verlag/Konzern
Bewerbungen mehrerer Herstellungsleiter mit Führungsverantwortung aus einem Verlag/Konzern sind zulässig.

3.4       Die Mitgliedschaft erlischt
a)   wenn die unter 3.1 aufgeführten Voraussetzungen nicht mehr erfüllt werden
b)   nach 3-jähriger durchgängiger Abwesenheit
c)   bei Wechsel in den Ruhestand
d)   bei Tod oder durch Ausschluss

3.5       Eine Mitgliedschaft ergibt sich nicht aus
a)   situativer Aufnahme von Teilnehmern (z. B. Stellvertreter),
b)   bei neuen Teilnehmern, die auf Grund freier Plätze aufgenommen wurden, aber nicht den Teilnahmekriterien § 3 Abs. 3.1 entsprechen.
c)   ihre Teilnahme richtet sich erneut nach der Anzahl der freien Plätze nach Berücksichtigung aller (auch neuen) Anmeldungen aus § 3 Abs. 3.1.

4.         Die Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung mit Stimmrecht teilzunehmen.

5.         Der Ausschluss kann vom Vorstand beschlossen werden, wenn das Verhalten eines Mitglieds den Interessen des Vereins widerspricht.

6.         Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch des bisherigen Mitglieds an den Verein.

§ 4           Vorstand

1.         Der Vorstand besteht aus

             a)   der/dem Vorsitzenden,

             b)   1. stellvertretenden Vorsitzenden,

             c)   2. stellvertretenden Vorsitzenden,

             d)   der Schriftführerin/dem Schriftführer sowie

             e)   der Kassenwartin/dem Kassenwart

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er tut dies unentgeltlich.

2.         Der/Die Vorsitzende wird durch die Mitglieder gewählt. Der restliche Vorstand wird durch das Gremium bestellt. Jedes Gremiumsmitglied rückt im 2. Jahr der Mitgliedschaft für das 2. und 3. Amtsjahr in den Vorstand auf. Beim 1. Mal auch jedes Gremiumsmitglied im 3. Amtsjahr.  Die Aufgabenverteilung stimmt das Gremium ab.

3.         Der Vorstand vertritt den Verein; jedes Vorstandsmitglied ist nur zusammen mit einem anderen Vorstandsmitglied zur Vertretung  des Vereins berechtigt. Der Vorstand ist verpflichtet, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Gremiums auszuführen.

4.         Auf jeder dritten ordentlichen Mitgliederversammlung wird der Vorstand nach der in § 6 festgelegten Wahlordnung neu gewählt. Der Vorstand beginnt sein Amt am 1. Tag nach der Wahl. Die Wiederwahl ist zwei Mal zulässig. Lücken, die durch das Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern während einer Wahlperiode entstehen, können vom Gremium bis zur nächsten Herstellungsleitertagung durch Zuwahl für die restliche Amtsdauer ergänzt werden. Die Zuwahl bedarf der Bestätigung durch die nächste Herstellungsleitertagung.

5.         Die/Der Vorsitzende beruft den Vorstand einmal im Jahr ein, in der Regel  im Rahmen der Herstellungsleitertagung, oder wenn die Lage der Geschäfte es erfordert oder wenn vier Mitglieder des Vorstands schriftlich unter Angabe von Gründen die Einberufung beantragen. Die Einladung zu den Sitzungen erfolgt schriftlich mit Angabe einer Tagesordnung.

6.         Wahl des Vorstandes

6.1       Zur Vorbereitung der Wahlen wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung ein Wahlausschuss von 2 Mitgliedern gebildet, die die Wahl leiten.

6.2       Wahlvorschläge für das Amt der/des Vorsitzenden sind spätestens am Morgen vor der Wahl beim Wahlausschuss einzureichen. Sie müssen die Versicherung der/des Vorgeschlagenen enthalten, dass sie/er zur Annahme der Wahl bereit ist.

6.3       Die Wahl ist schriftlich und geheim. Es genügt einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit wird die Wahl wiederholt.

 

 

§ 5           Gremium

1.         Das Gremium plant und organisiert die Herstellungsleitertagung und wird durch das Tagungsbüro unterstützt.

2.         Das Gremium besteht aus sechs Personen, von dem jeweils zwei Gremiumsmitglieder rollierend jedes Jahr ausgetauscht werden.

3.         Die Amtsperiode beträgt pro Gremiumsmitglied drei Jahre. Scheidet ein Gremiumsmitglied vor Ablauf seiner Amtsperiode aus, kann das Gremium ein Interimsmitglied vorschlagen, das bis zur nächsten Mitgliederversammlung tätig ist. Für die Fortführung ist die Bestätigung durch die Mitgliederversammlung erforderlich.

4.         Die Sitzungen des Gremiums leitet ein vom Gremium zu bestimmendes Mitglied. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit der Hälfte der Gremiumsmitglieder erforderlich. Es entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Eine Sitzung und daraus schlussfolgernde Beschlüsse können auch telefonisch oder per Mail oder über andere geeignete Kommunikationsmittel erfolgen.

5.         Das Gremium entscheidet über die Weitergabe von Mitgliederdaten an andere Berufs- oder Interessenvereinigungen. Eine Weitergabe von Daten darf nur erfolgen, wenn der Beschluss darüber einstimmig und schriftlich erfolgt.

6.         Wahl des Gremiums

6.1       Auf der i. d. R. jährlich stattfindenden Herstellungsleitertagung werden von den Mitgliedern zwei neue Gremiumsmitglieder gewählt, die die zwei ausscheidenden Gremiumsmitglieder ersetzen.

6.2       Zur Vorbereitung der Wahlen wird auf Vorschlag des Gremiums vom Plenum ein Wahlausschuss von 2 Mitgliedern gebildet, die die Wahl leiten.

6.3       Wahlvorschläge für das Amt der/des Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden sind spätestens am Morgen vor der Wahl beim Wahlausschuss einzureichen. Sie müssen die Versicherung der/des Vorgeschlagenen enthalten, dass sie/er zur Annahme der Wahl bereit ist.

6.4       Die Wahl ist schriftlich und geheim. Es genügt einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit wird die Wahl wiederholt.

§ 6           Mitgliederversammlung

1.         Die Mitgliederversammlung findet alle 3 Jahre i. d. R. im Rahmen der Herstellungsleitertagung statt, zu der die/der Vorsitzende einlädt.

2.         An der Mitgliederversammlung können nur Mitglieder des Vereins teilnehmen. Der Vorstand ist berechtigt, Gäste (ohne Stimmrecht) einzuladen.

3.         Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere folgende Angelegenheiten:

             a)   Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und der Rechnungslegung,

             b)   Beschlussfassung über die dem Vorstand zu erteilende Entlastung für das abgelaufene Geschäftsjahr,

             c)   Wahl des Vorstandes,

             d)   Wahl des Gremiums,

             e)   Satzungsänderungen,

             f)    Beschlussfassung über Auflösung des Vereins.

4.         Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen,

             a)   wenn das Interesse des Vereins es erfordert; hierüber bestimmt der Vorstand

             b)   wenn 20 Prozent der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen; in diesem Falle muss die Einberufung spätestens 2 Monate nach Eingang des Antrages erfolgen.

             c)   Die schriftlichen Einladungen zur Mitgliederversammlung sollen 6 Wochen vorher ergehen.

             d)   Anträge auf Änderung der Satzung sind den Mitgliedern gleichzeitig mit der Einladung im Wortlaut mitzuteilen.

5.         Die/der Vorsitzende, bei deren/dessen Verhinderung die/der erste bzw. zweite stellvertretende Vorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied, leitet die Mitgliederversammlung. Zur Beschluss­fähigkeit der Mitgliederversammlung sind mindestens 30 erschienene Mitglieder erforderlich. Vertretung der Mitglieder in der Versammlung durch Bevollmächtigte ist unzulässig.

6.         Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Zu dem Beschluss über eine Satzungsänderung ist die Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich.

             Zur Änderung der Zweckbestimmung oder zur Auflösung des Vereins ist die Zustimmung der Dreiviertel­mehrheit aller Mitglieder erforderlich, die im Rahmen einer Mitgliederversammlung oder schriftlich festgestellt werden kann.

7.         Über die Verhandlung der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der/dem Vorsitzenden und der Schriftführerin/dem Schriftführer unterzeichnet wird.

8.         Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft für den steuerbegünstigten Zweck der Förderung von Bildung und Kultur. Vor Durchführung ist das Finanzamt zur Frage der Gemeinnützigkeit des Begünstigten zu hören.

§ 7           Haushaltswesen, Tagungsgebühr

1.         Die Tagungsgebühr ist auf Anforderung des Tagungsbüros zu entrichten.

2.         Die Kassenwartin/der Kassenwart verwaltet das Vermögen des Vereins, das aus den Tagungsgebühren und Jahresbeiträgen der Mitglieder gebildet wird, und führt die Vereinskasse. Zu Ende eines jeden Geschäftsjahres hat sie/er dem Vorstand einen Kassenabschluss und eine Übersicht über das Vereinsvermögen unter Beifügung aller Belege über die Einnahmen und Ausgaben vorzulegen.

3.         Verpflichtungen, die über das laufende Rechnungsjahr hinausgehen und außerhalb der gewöhnlichen Aufgaben des Vereins liegen, kann der Vorstand anweisen.